Neue Kletterwand in der katholischen Kindertagesstätte St. Antonius

Es ist vollbracht, die lang ersehnte Kletterwand schmückt nun endlich den Turnraum der Kindertagesstätte St. Antonius Niederelbert. Hier wird sie mit ihren vielseitigen Kletter- und Spielmöglichkeiten täglich von den Kindern genutzt. Seit langem bestand der Wunsch, die über 40 Jahre alte Sprossenwand durch eine neue, multifunktionale Kletterwand auszutauschen. Zur Verwirklichung dieses großen Traumes haben auch viele ortsansässige Vereine und Privatpersonen durch ihre Geldspenden beigetragen.

Ein ganz herzliches Dankeschön im Namen aller Kinder, deren Erzieherinnen, des Elternbeirates sowie des Fördervereins der Kindertagesstätte geht an die „Alten Herren“ des Sportvereins Blau-Weiß Niederelbert e. V., Autotechnik Ferdinand, die Elbert-Apotheke, Elektro Neuroth sowie an die Sparkasse Westerwald-Sieg. Auch durch vielseitige Aktionen des im Januar 2015 gegründeten Fördervereins der kath. Kindertagesstätte St. Antonius Niederelbert konnte im letzten Jahr Geld eingenommen und für diesen Zweck verwand werden.  Am Donnerstag, den 28. Januar 2016 wurde im Rahmen einer kleinen Feier die Kletterwand feierlich eingeweiht.

Weihnachten wie zu Großmutters Zeiten

Im Heimatmuseum Hachenburg lernten die Kinder des Kindergartens Niederelbert alte Weihnachtsbräuche kennen

Wie haben Oma und Opa als Kinder Weihnachten gefeiert? Was hat vor über hundert Jahren den Zauber der Vorweihnachtszeit ausgemacht? Das erlebten die 28 Kinder der Katholischen Kindertagesstätte „St. Antonius“ Niederelbert bei einem Ausflug ins Heimatmuseum Hachenburg. Zunächst begaben sie sich im wahrsten Sinne des Wortes auf Spurensuche. Zehn Schuhe waren über das Gelände des Heimatmuseums verteilt und mussten von den Kindern entdeckt werden. Jeder Schuh enthielt eine kleine Schieferplatte mit dem Symbol eines traditionellen Weihnachtsbrauches. Frau Kron und Frau Feil erklärten den Kindern anschaulich, was es etwa mit dem bekannten Barbarazweig auf sich hat oder warum es für den Nikolaus früher keineswegs schlimm war, wenn ein Kind zahlreiche Kerben auf dem Kerbholz präsentieren konnte. Anders, als heute etwa gedacht, standen diese Kerben dabei in diesem Zusammenhang früher nicht etwa für Ungehorsamkeiten, sondern für fleißiges Gebete sprechen. Jede Kerbe symbolisierte dabei ein gesprochenes Gebet.

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Großes Erstaunen löste bei den Kindern der traditionelle Weihnachtsbaumschmuck aus. Statt bunt-glänzender Christbaumkugeln zierte essbarer Schmuck wie Äpfel, Nüsse oder Schokokringel den Weihnachtsbaum zu Omas und Opas Zeiten. Wie lecker dieser Schmuck schmeckt, konnten die Kinder gleich selbst ausprobieren – jedes Kind durfte zwei Schokokringel naschen.
Zum Abschluss eines interessanten und lehrreichen Tages bastelten die Kinder noch ein vorweihnachtliches Geschenk: Aus einer Holzscheibe und einem Dreieck aus Schiefer setzten sie einen kleinen Weihnachtsbaum zusammen. Verziert mit Papier und Kreide wurde daraus eine schöne Erinnerung an den Ausflug in die Weihnachtszeit von früher.