Waldbegang der Ortsgemeinderäte Oberelbert und Niederelbert

Im Zuge eines Waldbegangs am Freitag, den 20. September hat unser Revierförster Herr Gebhard Klein, zusammen mit dem Forstamtsleiter Neuhäusel, Herr Friedbert Ritter den Vertretern der Ortsgemeinderäte Niederelbert und Oberelbert den Zustand unseres Gemeindewaldes erläutert. An zwei Stellen wurde den Teilnehmern der aktuelle Zustand des Waldes aufgezeigt sowie ein Ausblick auf den zukünftigen Wald sehr beispielhaft erläutert.

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Vor vielen Jahren wurde bereits damit begonnen, den Gemeindewald im Hinblick auf die Klimaveränderung hin umzustrukturieren. Viel Wert wurde dabei auf eine nachhaltige, ökologische Waldbewirtschaftung gelegt. Im Rahmen seiner Ausführung erläutert Gebhard Klein die verschiedenen Funktionen des Waldes, insbesondere die Funktion als CO2 – Speicher. Entscheidend für diese Aufgabe sind eben auch eine nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes und die Entnahme von Holz, damit junge Bäume mehr Licht bekommen. Denn vor Ort nachhaltig produziertes Holz, das z.B. in Bauwerken verwendet wird (und nicht als Totholz verrottet) bindet langfristig CO2. Heimisches Holz sichert zudem durch die Forstwirtschaft viele Arbeitsplätze. 

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Durch den Klimawandel und der in unserem Wald leider zu verzeichnenden Borkenkäfereinfall muss eine Neuaufforstung mit klimaresistenten Baumarten stattfinden. Dies sind z.B. Eichen, Weißtanne, oder auch Douglasie. Eine Naturverjüngung und die Ansiedlung sogenannter Pionierbäume, wie Birke und Baumhasel soll dabei zugelassen werden.

Die von Gebhard Klein und Friedbert Ritter gegebenen Informationen haben gezeigt, dass herausfordernde Aufgaben auf die Ortsgemeinden zukommen, die nur gemeinsam mit allen Beteiligten, d.h. mit den Waldbesitzern, Förstern und den Jägern erfolgreich gelöst werden können, damit wir unseren Folgegenerationen ein stabiles Ökosystem „Wald“ hinterlassen können.