Dank an unsere Freiwillige Feuerwehr

Dank an unsere Freiwillige Feuerwehr

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

wie sie sicherlich alle am Samstagmorgen erfahren haben, hatten wir in der Nacht von Freitag auf Samstag wieder eine sehr kritische Hochwasserlage bei uns in Niederelbert. Innerhalb von 9 Stunden stieg der Pegel des Elbertbachs an der Apotheke um über 50 cm auf die Rekordmarke von 104 cm, der höchste gemessene Pegelstand seit Ausschreibung der Pegel im Jahr 1973. 

Der normale Pegelstand liegt bei ca. 20 cm. Um 00:00 Uhr rückte unsere Freiwillige Feuerwehr aus, um die über die Bäche und Straßengräben in unser Dorf einstürzenden Wassermassen so zu kanalisieren, dass größere Schäden, insbesondere an Privateigentum, abgewendet werden konnten.

Unterstützt wurde unsere Wehr hierbei von den Wehren der Nachbardörfer und dem THW. Euch allen möchte ich stellvertretend für die Bürgerinnen und Bürger unseres Dorfes meinen ganz besonderen Dank aussprechen. Durch euren unermüdlichen Einsatz in dieser Nacht konnten schlimme Wasserschäden verhindert werden. Ich selber habe mich in dieser Nacht an den verschiedenen Stellen des Einsatzes über eure Maßnahmen zur Bekämpfung des Hochwassers informieren können.

Dieses Hochwasserereignis, ausgelöst durch starke lang andauernde Regenfälle, zeigt uns wieder eindeutig, dass wir unser Dorf vor derartigen Naturgewalten schützen müssen. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat die Erstellung eines Hochwasserschutzkonzeptes in Auftrag gegeben. Dieses Konzept könnte bereits lange in der Umsetzung sein, wenn das zuständige Ministerium in Mainz die hierfür beantragten Fördergelder freigeben würde. Es ist nicht verständlich, dass hier zu Lasten der Sicherheit der Bevölkerung eines Dorfes, aus nicht nachvollziehbaren Gründen die Gelder zurückgehalten werden.

Umso wichtiger ist es, dass wir in unserer Feuerwehr Männer – und mittlerweile auch Frauen – haben, die sich uneigennützig in den Dienst der Gemeinde stellen und alles menschenmögliche unternehmen, dass auch Hochwassersituationen wie die von Freitagnacht bis heute noch keine nachhaltigen Schäden verursacht haben.

Vielen Dank

Christoph Neyer, Ortsbürgermeister