Vandalismus an der Grundschule

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Unsere Grundschule am späten Montagnachmittag, den 25. Februar, von einem oder mehreren Menschen heimgesucht worden, die die Wände im Innenhof mit sexistischen Parolen der schlimmsten Art besprüht haben. Dieses Vergehen wiegt so schwer, dass ich es nicht alleine der Verbandsgemeindeverwaltung als Träger der Grundschule überlassen möchte, in diesem Fall um Ihre Mithilfe zu bitten.

Diejenigen, die derartige Parolen an die Wände schmieren, sind m.E. nicht in der Lage in irgendeiner Form am Gemeinschaftsleben teilzunehmen, deren Sozialverhalten ist gänzlich gestört. Ich gehe davon aus, dass es sich bei den Tätern mit hoher Wahrscheinlichkeit um noch sehr junge Menschen handelt, die ihr Handeln nicht richtig reflektiert haben und gar nicht wissen, welchen Schaden sie dem Dorf, ihren Bürgerinnen und Bürgern, vor allem aber den Kindern der Grundschule und nicht zuletzt den Lehrkräften und Pädagogen unserer Grundschule antun. Umso wichtiger ist es, die Täter zu finden und sie mit ihrem Handeln zu konfrontieren, in der Hoffnung, dass sie ihre Fehler einsehen.

Da es sich bei diesem Ausmaß des Vandalismus nicht um ein Kavaliersdelikt handelt, sondern den Tatbestand einer Straftat erfüllt, bitte ich Sie inständig, Verwaltung und Polizei zu unterstützen und mögliche Beobachtungen, die Sie eventuell am Montagnachmittag gemacht haben, weiterzugeben. Gerne stehe auch ich Ihnen in dieser Sache zur Verfügung.

Christoph Neyer, Ortsbürgermeister