Kirmesansprache 2018

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in diesem Jahr feiern wir vom 07. bis zum 10. September unsere Kirmes, das Weihefest unserer Pfarrkirche St. Josef, das den jährlichen Höhepunkt im Gemeinschaftsleben unseres Dorfes darstellt.

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Wenn wir uns in unserer Nachbarschaft umschauen, dürfen wir mit ein wenig Stolz auf unser Gemeinwesen sein, denn auch in diesem Jahr haben sich wieder viele Jugendliche zu einer Kirmes­gesellschaft zusammengefunden, um unsere Dorfkirmes mitzugestalten.
Beginnen werden wir traditionell am Freitag, den 07. September um 18.00 Uhr mit dem Aufstellen des Kirmesbaumes und anschließendem Fassanstich. Am Samstag ist dann um 18:00 Uhr unser Kirchweih-Hochamt, das musikalisch vom Gesangverein „Hoffnung“ mitgestaltet wird. Den Samstagabend werden ab 20:30 Uhr wieder die Lasterbacher Musikanten gestalten, in diesem Jahr um 21:30 Uhr unterbrochen durch das mittlerweile traditionelle Feuerwerk, arrangiert von Projektgruppe Jochen Schweizer.

Am Sonntag zieht um 15.00 Uhr die Kirmesgesellschaft gemeinsam mit dem Blasorchester Daubach im Kirmeszug - bei hoffentlich schönem Wetterdurch - durch unser Dorf. Anschließend wird sie das bunte Treiben auf dem Kirmesplatz bis 17.30 Uhr musikalisch gestalten.
Am Montagmorgen ist um 10:00 Uhr Gottesdienst für alle Verstorbenen der Ortsgemeinde. Ab 11:00 Uhr wird uns in diesem Jahr die Metzgerei Kleppel aus Nauort ein Frühstücksbuffet im Festzelt anbieten. Gleichzeitig beginnt der musikalische Frühshoppen. Mit dem Tanz unsere Kindergartenkinder beginnt dann um 14:30 Uhr der gesellige Nachmittag, gefolgt von der großen Tombola der Kirmesgesellschaft, bevor wir dann die diesjährige Kirmes mit Musik und Tanz am Abend ausklingen lassen wollen.

Die Kirmes oder Kirchweih wird in den Dörfern unserer Westerwälder Heimat noch als traditionelles Dorffest gefeiert und nimmt für viele einen wichtigen Platz in Dorfleben und der dörflichen Gemeinschaft ein. Mit der Kirchweih wird seit dem Mittelalter an die Weihe der örtlichen Kirche gedacht und war in ihrer ursprünglichen Bedeutung ein religiöses Fest. Auch wenn heute vielfach der religiöse Kontext eine untergeordnete Rolle spielt, ist er in den ländlichen Gebieten und gerade auch bei uns im Westerwald noch immer von großer Bedeutung. Aus diesem Grund feiern wir unsere Kirmes als ein gemeinsames Fest von Pfarrgemeinde und Ortsgemeinde.

Ohne das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und auch der örtli­chen Unternehmen bei der Vorbereitung ist die Kirmes, so wie wir sie gerne feiern, nicht vorstellbar. Diesen Mitbürgerinnen und Mitbürgern gilt unser ganz besonderer Dank. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken, die jahrein, jahraus die zum Kochen benötigten Eier ausblasen und so für das Grundgerüst unseres Kirmesgickels sorgen. – Ohne euch hätten wir keinen Gickel -.

Ebenso herzlich bedanken möchte ich mich bei den Turnerfrauen des ASV und des Sportvereins „Blau Weiß“, die wieder einmal die Eier zu Ketten für unseren Kirmesgickel verarbeitet haben sowie den Frauen des Gesangvereins „Hoffnung“, die der Kirmesgesellschaft beim Kranzbinden entscheidend unter die Arme greifen.

Darüber hinaus gilt mein Dank der Firma Loth Haus, die auch in diesem Jahr dafür sorgte, dass unser Kirmesbaum wieder einen festen Stand bekommen hat und die Firma Höber als Garant für das reibungslose Aufstellen des Kirmesbaumes. Nicht vergessen möchte ich unsere Freiwillige Feuerwehr, die mit ihrer aktiven Hilfe sowohl den Kirmesbaum stellt, als auch während dieser Zeit die notwendige Sicherheit auf den Straßen gewährleistet.

Wir sollten allen, die zur Vorbereitung und dem Gelingen der Kirmes beigetragen haben und beitragen, unseren Dank zeigen, indem wir das Dorf mit den Dorffahnen kirmeslich schmücken. Wenn im ganzen Dorf die Fahnen wehen, ist das immer wieder ein wunderbarer Anblick, der auch Außenstehende nachhaltig beeindruckt.

Allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, Gästen und Besuchern von nah und fern wünsche ich frohe und gesellige Stunden bei uns in Niederelbert, verbunden mit der Hoffnung, dass die Kirmes heute und zukünftig als gemeinschaftliches Dorffest gefeiert wird.

Der Eintritt in das Festzelt auf dem Kirmesplatz ist an allen Tagen frei.

Herzlichst, Ihr / Euer
Christoph Neyer, Ortsbürgermeister