Neujahrsgrüße des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, in den letzten Tagen des alten Jahres lassen wir das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren und besinnen uns gleichzeitig auf das Neue Jahr mit allen Hoffnungen und Wünschen aber auch Herausforderungen, denen wir uns stellen werden.

In unserer Ortsgemeinde konnten wir im vergangenen Jahr mit dem Projekt „Bürger für Bürger“ eine Nachbarschaftshilfe auf den Weg bringen, innerhalb der sich engagierte Bürgerinnen und Bürger bereit erklären, die Mitmenschen aus unserer Gemeinde, die aus den verschiedensten Gründen Hilfe benötigen, zu unterstützen. Des Weiteren haben wir mit der Planung zur Gestaltung des Dorfplatzes ein wichtiges Projekt auf den Weg gebracht, damit der Mittelpunkt unseres Dorfes zu einem Platz der Begegnung werden kann. Es gibt jedoch auch Projekte, die nicht in der gewünschten Schnelligkeit vorangekommen sind, so die Entwicklung des neuen Baugebietes „Im Herberg II“. Dort musste der Ortsgemeinderat aufgrund eingehender Eingaben und Anregungen zusätzliche intensive Vorarbeiten leisten, damit die Bauleitplanung erfolgreich weitergeführt werden kann. Ich bin aber davon überzeugt, dass wir die Planung im nächsten Jahr umsetzten können.

Ein Höhepunkt in unserem Gemeindeleben war sicherlich wieder der Almabtrieb, der gezeigt hat, dass wir gemeinsam, mit allen Vereinen und Bürgerinnen und Bürgern eine große Veranstaltung durchführen können und mit diesem Fest immerhin 15.000 Euro an die Unnauer Patenschaft spenden konnten.

An dieser Stelle möchte ich aber auch an die aktuelle Entwicklung in Deutschland und Europa eingehen, die uns in den nächsten Jahren sicherlich vor großen Herausforderungen stellt. Unsere Großeltern und Eltern haben nach dem Krieg und unter dem Eindruck der Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten eine Gesellschaft aufgebaut, die auf den Werten Toleranz, Mitmenschlichkeit und Empathie ausgerichtet ist. Damit haben sie für uns eine Heimat geschaffen, in der wir – trotz aller terroristischen Angriffe – in Frieden und ohne Angst leben können. Und sie haben ein Land geschaffen, in dem Menschen anderer Nationalitäten willkommen sind, insbesondere dann, wenn sie bei uns Hilfe suchen.

Damit wir diese Heimat unseren Kindern und Enkelkindern weiterhin als eine lebenswerte Welt hinterlassen können, dürfen wir uns von dem damals eingeschlagenen Weg nicht abbringen lassen und müssen die Werte, die unser Zusammenleben prägen, bewahren und schützen. Mit Blick auf unser dörfliches Zusammenleben habe ich keine Bedenken, dass uns das gelingen wird.
Ich wünsche Ihnen für das kommende Jahr 2017 viel Glück, Erfolg und dass ihre Wünsche in Erfüllung gehen mögen.


Ihr
Christoph Neyer, Ortsbürgermeister