A-Jugend entgeht nur knapp einer Blamage

Im gestrigen Flutlichtduell unterlagen die AH Niederelbert der A-Jugend nur knapp mit 6:4 . In einem munteren Spiel auf nassem Rasen hatten die dorfältesten Fußballer in zweifacher Hinsicht mit der Luft zu kämpfen: zum einen mit der fehlenden Luft im Spielgerät, und zum anderen mit der Luft, die nötig gewesen wäre, gegen die über 20 Jahre jüngeren Gegner läuferisch mitzuhalten.

zur AH Niederelbert Startseite

Und so stand es bereits nach 20 Minuten, einem schön herausgespielten Führungstreffer, einem Strafstoß, einem Abstauber nach zu laschem Rückpass und einem Fernschuss aufs kurze Eck auf nassem Rasen durch die Hosenträger 4 : 0 für die A-Jugend. Doch die Alten Herren steckten nicht auf. Sie stellten nur das System um, sondern auch die Räume zu und schafften es im zunehmendem Spielverlauf immer öfter vor das Tor des jungen Gegners. Holger Best und Sascha Gerlach verkürzten noch vor dem Halbzeitpfiff auf 4:2. Nach dem Pausentee kamen die AH immer besser ins Spiel; suchten fanden und gewannen die Zweikämpfe und kamen durch einen Flachschuss von Holger Best auf 4:3 heran.

Allerdings machte ein Doppelschlag die zu diesem Zeitpunkt greifbare Chance auf ein Unentschieden zunichte. Doch die AH kämpften weiter und kamen auch hier nochmal auf 6 : 4 heran, ehe die Partie in ihrem Höhepunkt gipfelte, als der bemerkenswert gute Schiedsrichter Joachim Sabel auf Strafstoß für die Alten Herren entschied.

Archivbild

Archivbild

Dieser hätte den 5:6 Anschlusstreffer bedeutet und eigens hierfür wurde unser Bürgermeister und in Fachkreisen als "Die schwarze Mamba" bekannte Christoph Neyer, der im Vater-Sohn Duell eine mehr als gute Figur machte, unter dem tosenden Applaus des Publikums eingewechselt. Der zu verwandelnde Strafstoß sollte das iTüpfelchen auf eine grandiose Vorstellung werden, der die fußballerischen Verhältnisse im Hause Neyer grade rücken sollte. Doch unter der Last dieser Bürde geriet der Schütze in Rückenlage und der Ball flog knapp am rechten oberen Winkel des Gehäuses vorbei. Und so endete diese hochspannende Partie mit einem schmeichelhaften Sieg für die favorisierten A-Jugendlichen.